Gestaltungsprinzipien und Ergonomie
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Fast alle Tätigkeiten des täglichen Lebens können heute unter er- gonomischen Kriterien untersucht werden, bügeln und kochen genauso wie die Arbeit am Bildschirm oder das Begehen einer Treppe. Ein Ziel der Ergonomie ist es, handhabbare und komfortabel zu nutzende Produkte herzustellen.

Leider erfasst die der heutigen Ergonomie zu Grunde liegende Defini- tion ausschließlich Personen zwischen 14 und 65 Jahren ohne körper- liche Einschränkungen. Allein diese Betrachtungsweise verdeutlicht, dass die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler nicht erfasst werden kann, da sie jünger als 14 Jahre ist. Hinzu kommt, dass bei der Beurteilung ergonomischer Daten immer nur  zwischen dem 5. und 95. Perzentil gemessen wird, was beispiels- weise bedeutet, dass Personen, die groß- oder klein- wüchsig sind nicht erfasst werden. Die ergonomischen Gestaltungskriterien gelten für ca. 30 % der Bevöl- kerung nicht.

Um die Ausgrenzung zahlreicher Personengruppen zu vermeiden, be- darf es der Berücksichtigung folgender
neuer Gestaltungsprinzipien: